Heavy Dreams


Kontakt:

Andreas Popper
0431 7802340
Scallagrim@gmx.de
Gerhardstr. 85
24105 Kiel

  Vita

 

Vita

Andreas Popper
11.12.1954
 
 

Zu Beginn des Wirtschaftswunders in Berlin-West geboren, während des Kalten Krieges aufgewachsen, politische und soziale Bewusstseinsbildung 1968ff, Diplomingenieur für Landwirtschaft, Autor, LKW-Fahrer, Fitness-Trainer, IT-Spezialist, Zigarrenverkäufer, Stahlbildhauer ...

So was nennt man einen Patchwork-Lebenslauf. Man sieht halt zu, irgendwie längs zu kommen und dabei den Blick und das Gefühl für das Leben nicht zu verlieren. Die schlechtesten Voraussetzungen für eine Künstlerlaufbahn sind das nicht. Oder sollte es anders herum sein? Dass erst die künstlerische Veranlagung da ist und sich der Lebenslauf danach ausrichtet - ob man nun will oder nicht?

Jedenfalls habe ich einen prächtigen Sohn, habe interessante Frauen geliebt und tue es noch, bin Autor von bislang zwei, demnächst vier veröffentlichten Büchern und jetzt auch noch Jünger - oder Opfer? - einer weiteren Muse. Das ist doch schon was. Zufrieden ist man sowieso nie, aber Zufriedenheit ist auch absolut tödlich für jede Form von Kunst.

Nun also die Bildhauerei mit Schneidbrenner und Schweißgerät, mit Hammer und Amboss. Eine noch junge Errungenschaft aus dem Jahre 2004, obwohl die Affinität zum Stahl schon ein Leben lang vorhanden ist: Da war dieser Schweißkursus mit 20 an der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt der TU Berlin, da waren diverse Motorräder und Motorradgespanne, und jahrelang spukte dieser Plan in meinem Kopf, mal eins selber zu bauen. Ein Unikat.

Bis dann die Eingebung kam: Was willst du dich mit dem TÜV herumärgern? Wer sich in Stahl ausdrücken will, kann doch auch Kunst machen! Ob das daher kam, weil ich mit einer Malerin liiert war? Oder inspiriert von dieser einen Stahlplastik im Botanischen Garten, ein stilisiertes Blatt aus einer 3-cm-Platte geschnitten, mit Figuren, die an Keith Haring erinnern, und wo ich dachte: Das kannst du auch.

Gesagt, getan. Die ersten Gehversuche waren noch ein bisschen grobschlächtig, aber man wächst an seinen Herausforderungen und am Werkstoff. Das war übrigens immer Schiffsstahl: So was liegt in Kiel halt am meisten auf den Schrottplätzen herum. Ziemlich stabil, rostet langsam, setzt etwelchen Gestaltungswünschen aber auch entschlossenen Widerstand entgegen. Wenn nur die Schneidbrennerflamme heiß genug ist, lernt man aber auch damit leben.

Und den Rest der Story erzählt diese Webseite. Viel Spaß beim Anschauen! Und wenn jemand eine Idee hat, was er gerne mal gebaut haben will - nur keine falsche Scheu!

 
Home